Autor: Friedrich Schneider

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Eröffnung der neuen Brückenunterführung in KW

Eröffnung der Brückenunterführung in KW
Zeitpunkt der Eröffnung: 28.11.2025 um 13:00

Am 28. November 2025 wurde neben Bahnhof Königs Wusterhausen die neue Brückenunterführung feierlich eröffnet. Beteiligte, Skeptiker und Schaulustige kamen zusammen um der Eröffnung durch die Deutsche Bahn und Bürgermeisterin Wiezorek beizuwohnen. Die Bahngleisunterführung hat nun verbreiterte Fahrbahnen und genug Platz für Rad- und Fußweg. Auch die Durchfahrtshöhe wurde an die neuen Anforderungen der RVS angepasst und auf 3,70 Meter erhöht. Als Einweihungszeremonie fuhr erstmals ein Bus der RVS unter der neuen Bahngleisunterführung durch. Bürgermeisterin Wiezorek machte insbesondere deutlich, weshalb dieses Bauprojekt als ein erfolgreicher Fortschritt für Königs Wusterhausen verbucht werden kann: „Ich möchte daran erinnern, wie es hier zu Zeiten der alten Unterführung, insbesondere bei Regen, aussah. (…) Mit der neuen Unterführung, die genug Platz für Fußgänger, Radfahrer, den Autoverkehr und sogar den ÖPNV bietet, können wir alle sehr glücklich sein.“

Obwohl die Stimmung gehoben war, gab es auch genügend Stimmen, welche auf eine unverhältnismäßig lange Sperrung, zu hohe Kosten und mangelnde Verkehrskoordinierung hinwiesen. Bei objektiver Betrachtung aller Informationen fällt jedoch auf, dass solche Behauptungen nicht nur unwahr, sondern gar undankbar sind. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt betrugen rund 28, 5 Millionen Euro, wovon die Stadt KW rund 5,2 Millionen Euro zu tragen hatte. Damit lagen die Kosten für den Bau innerhalb des Voranschlagsrahmen. Während der Arbeiten musste diese hochfrequentierte Verbindung zwischen Ost- und Westkönigs Wusterhausen gesperrt und der Verkehr auf umkoordiniert werden. Hierfür in Frage kam allerdings nur der Bahnübergang in der Fichtestraße, welcher für diese Auslastung nicht dauerhaft ausgelegt war. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit kann der Verkehr nun auf die verbreiterte Brückenunterführung und auf den Bahnübergang Fichtestraße verteilt werden. Diese dreieinhalb Jahre Bauzeit lagen ebenso in der vorangeschlagenen Bauzeit. Mit der Einhaltung der Bauzeit und Baukosten ist diese Brückenunterführung vermutlich einer der wenigen planungsgemäßen Bauabschlüsse in Brandenburg.

Quellehttp://Quelle: https://www.koenigs-wusterhausen.de/eroeffnung-tunnel-storkower-strasse-169190bb4c89708f

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ALiNA

Die neue „Alters-Informations-App

Ein neues Werkzeug zur Vereinfachung des Lebens im Alter ist nun auch im Landkreis Dahme-Spreewald verfügbar!

Die „ALiNA-(App)“ ist eine Informationsplattform für Pflegeleistungen. Sie richtet sich nicht nur an Pflegebedürftige, sondern ebenso für Pflegeleistende. Insgesamt bietet ALiNA eine benutzerfreundliche Unterstützung bei der Suche nach und der Kommunikation zwischen Pflegebedürftigen und Pflegeleistenden.

Die App soll mit Augenmerk auf den Datenschutz den Alltag vieler Menschen erleichtern und den Fokus auf das Zwischenmenschliche legen.

Bei persönlichen Rückfragen wird selbstverständlich auch persönlich Auskunft gegeben. Hierfür einfach an die Mitarbeitenden der regionalen Pflegestützpunkte wenden. Im Falle des Landkreis Dahme-Spreewalds bitte an den Pflegestützpunkt Lübben (15907) in der Gerichtsstraße 8 wenden.

Die „ALiNA-(App)“ kann ab sofort kostenfrei in allen gängigen App-Stores runtergeladen werden.

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Für mehr Igelschutz in Wildau

Der SPD-Ortsverein Wildau möchte sich in Abstimmung mit lokalen Tierschutzorganisationen für ein „Tagfahrgebot“ für Mähroboter einsetzen. Grund hierfür sind alarmierende Zahlen bei der sinkenden Geburtenrate, sowie der steigenden Sterberate der ansässigen Igelpopulationen.

In den frühen Morgenstunden als auch in der Abenddämmerung werden in letzter Zeit immer mehr schwer verletzte und stark entstellte Igel aufgefunden. Sie werden in der Regel Opfer von automatischen Mährobotern, die mittlerweile zur größten Gefahr für den nachtaktiven Igel geworden sind.

Igel sind zwar nachtaktiv, haben aber eine schlechte Sicht und verlassen sich umfassend auf ihren Hör- oder Geruchssinn. Wenn der Igel nun nachts auf Nahrungssuche geht, findet er nicht nur wenig, sondern ist den meist leisen und geruchslosem Mährobotern hilflos ausgeliefert.

Die SPD-Wildau will das ändern und fordert daher:

  • Ein Gebot zum Einsatz des automatischen Mähroboters nur zwischen 07:00 bis 20:00.
  • Mehr Aufklärungsangebote bzgl. des Igelschutzes für die Wildauer Bürgerschaft.
  • Mehr Berücksichtigung von Tierschutzaspekten bei der Entwicklung und Nutzung von Gartentechnik.

Anstoßgeber war die Igelhilfe Wildau e.V., welche sich angesichts des wachsenden Problems mit verletzten Igeln an die Politik wandte. In mehreren deutschen Kommunen gibt es bereits ähnliche Initiativen zum Igelschutz. Die SPD-Wildau prüft aktuell noch weitergehende mögliche Schritte, um zukünftig mehr Igelschutz gewährleisten zu können. Bei weiterem Interesse oder Engagement für den Igelschutz bitte an www.igelhilfeildau.de

Die SPD Wildau ist selbstverständlich bereit, auch andere Meinungen und Interessen zu diskutieren und sie Teil der Lösung werden zu lassen. Wenn Sie also eine Meinung haben, von der Sie denken, dass sie gehört werden müsse, schreiben Sie uns gerne unter paulkarwinkel.spdwildau@gmail.com oder auf Instagram unter @wildau_spd.